Wildkräuter ....

 

 

 

Gaumengenuss für Freunde der Wildkäuter

               

Gründonnerstag

 

Strecken schon die ersten Wildkräuter ihre Blättchen der Sonne entgegen. Der Sonnenwirbel, das Kräutlein mit

dem Irokesenschnitt, das Tausendschön und viele andere kommen in den Suppentopf.

 

Bereits bei den Kelten und Germanen gab es eine kräftigende Kräutersuppe zu Ostara, dem germanischen Frühlingsfest aus neuen verschiedenen Wildkräutern.

Die Menschen bereiteten sie um den Winter zu vertreiben und die Kraft des Frühlings in sich aufzunehmen. Im Mittelalter übernahmen die Christen diesen alten Brauch. 

 

Die leicht bittere Suppe sollte, während der Karwoche, an das Leiden Christi erinnern. Darum bekam sie auch den Namen "Gründonnerstagssuppe". Neuen verschiedene Kräuter müssen es sein, diese Frühlingskräuter sind reich

an Vitaminen, Mineralstoffen, Bitter- und Vitalstoffen. Sie bringen den Stoffwechsel auf Trab und wecken

die Lebensgeister. Wir sollten sie Kräutersuppe öfter mit in den Speiseplan aufnehmen.

 

Je eine Handvoll:

Gundermanntriebe, Brennneseln, Giersch, Gänseblümchen, Brunnenkresse, Sauerampfer, Melde, Bärlauch, Wegerich - z. B. Spitzwegerich oder Breitwegerich

(wenn eins dieser Kräuter bei dir nicht wächst, kannst du auch Huflattich oder Frauenmantel hinzunehmen).

 

          1 Liter kalte Gemüsebrühe

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Mehl
  • optional Sahne

Zubereitung Schritt für Schritt:

  1. Ein paar Gänseblümchenköpfe beiseite legen
  2. Zwiebel klein schneiden
  3. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln kurz andünsten
  4. Mehl dazugeben und mit Gemüsebrühe angießen
  5. Gut durchrühren und Kräuter hinzugeben
  6. Unter Rühren aufkochen und 5 Minuten kochen
  7. Mit einem Pürierstab fein pürieren
  8. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Sahne abschmecken
  9. Mit Gänseblümchenköpfen verzieren und mit frischem Brot servieren

         Guten Appetit...

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

 

 

         

Rauhnächte


aus der Zeit fallen ....

in der Zeit vom 24.12.-05.01. bzw. am 06.01. endet die Rauhnachtzeit.

 

In sich ruhen und lauschen. 


In dieser besonderen Zeit notiere ich alles in einem Tagebuch. Träume, Ereignisse, Zufälle, kostbare Augenblicke und Gefühle. 

 

Wie ist die Stimmung an diesen besonderen Tagen.

Was habe ich geträumt, gefühlt und wie wache ich auf. Was ist mein ganz großer Wunsch für das nächste Jahr?

 

Was kann ich dafür tun? In welchem Bereich darf ich noch ein wenig wachsen und lernen?

 

Wie erfüllen sich meine lang ersehnten Herzenswünsche mit Leichtigkeit? Möchte ich an mir selbst arbeiten?

 

Eine Möglichkeit ist mit unter die Aufstellung der Ahnenreihe.